Medienmitteilung, Kloten, 7. Dezember 2018

 

Das Ergebnis des diesjährigen Flughafen- und ZFI-Berichts ist dasselbe wie all die Jahre zuvor: Auch 2017 ist der Monitoringwert mit 65‘507stark gestörten Personen gegenüber den Vorjahren wiederum weiter gestiegen und der Richtwert wurde somit um 18‘500 Personen deutlich überschritten.

Der Hauptgrund für diese Zunahme liegt einmal mehr bei den vermehrten Flügen in der Nachtzeit, welche regelmässig die Nachtruhe verletzen. Diese Verstösse gegen die Nachtsperrordnung scheinen weiterhin ausser Kontrolle zu sein. Gerade zwischen 23.00 bis 6.00 Uhr, also während der Nachtsperrzeit, sind 2‘629 Flugzeuge gestartet oder gelandet,das ist weiterhin nicht akzeptabel! Denn genau diese Flüge sind für die Bevölkerung besonders störend und auch gesundheitsschädigend (wie auch von der SIRENE-Studie belegt wird). Der Dachverband Fluglärmschutz verlangt darum ein beharrlicheres Eingreifen des Kantons beim Bund und fordert darum einmal mehr mit Nachdruck die konsequente Einhaltung der Nachtflugsperre durch Ausdünnung des Flugplans ab 22.00 Uhr (denn der Verspätungsabbau ist heute bereits im Flugplan integriert), eine restriktivere und vom Flughafen unabhängige Vergabe von Ausnahmebewilligungen, sowie Optimierungen der Betriebsabläufe.

 

Dachverband Fluglärmschutz                                         

Die Präsidentin:                                                             Der Vize-Präsident:               

Priska Seiler Graf                                                           Felix Jaccaz   
Tel:044 803 06 48                                                       Tel: 052 384 16 27      
Natel:076 571 06 48                                                    Natel: 079 798 91 51

Unterzeichnen Sie bitte die Petition für eine angemessene Besteuerung von Flugreisen:
NachhaltigAir
 Unterzeichnen Sie bitte die Petition für Nächte ohne Lärm:
KLUG - CESAR - COTAS

2018.05.24 Klug

Unterzeichnen Sie bitte die Petition für eine angemessene Besteuerung von Flugreisen:
NachhaltigAir
Unterzeichnen Sie bitte die Petition für Nächte ohne Lärm:
KLUG - CESAR - COTAS

Vernehmlassung SIL 2

Fluglärmorganisationen rund um den Flughafen Zürich: Es herrscht Einigkeit

Allianz-N-O-W-Intraplanstudiefinal

Flughafen- und ZFI-Bericht 2016

Bundesrat nimmt Pistenverlängerung in den Richtplan auf

Der Dachverband FlugLÄRMschutz nimmt zur Kenntnis, dass der Monitoringwert 2013 zwar etwas gesunken ist gegenüber dem Vorjahr, der Richtwert aber um 10’100 Personen ein weiteres Mal deutlich überschritten wurde. Neben den raumplanerischen Massnahmen und dem Förderprogramm „Wohnqualität Flughafen“, das die Bevölkerung so quasi unter eine „Lärm-Käseglocke“ stellt, hofft der Kanton weiterhin, mit dem neuen Flottenmix der Swiss den ZFI mittelfristig in den Griff zu kriegen. Der Dachverband FlugLÄRMschutz ist klar der Meinung, dass dies nicht möglich sein wird ohne zusätzliche Bewegungsbeschränkungen in den sensiblen Tagesrand- und Nachstunden.

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Medienmitteilung, Winterthur, 6. Mai 2013

Heute Donnerstagmorgen hat der Nationalrat dem Staatsvertrag zwischen der Schweiz und Deutschland betreffend Flugverkehr zugestimmt. Die Allianz Nord-Ost-West ist enttäuscht, dass der Nationalrat den Antrag auf Rückweisung an die Kommission von Nationalrat Thomas Hardegger abgelehnt hat. Der Nationalrat hat damit die Chance nicht wahrgenommen, die offenen Fragen zu Sicherheit, Lärmverteilung und SIL-Verfahren vor der Ratifizierung durch die Schweiz zu klären. Diese Aufgabe liegt nun beim Bund und den Kantonen, welche den SILProzess vorantreiben. Die Allianz Nord-Ost-West zählt auf das Versprechen von Bundesrätin Doris Leuthard, dass ihr eine faire Lösung in der Frage der Fluglärmverteilung sehr wichtig und der Süden nicht sakrosankt sei. Man werde keine Scheuklappen anziehen und eine Lösung auf partizipativem Weg finden. Zudem seien keine Kapazitätssteigerungen vorgesehen. Es gehe um den Erhalt der heutigen Kapazitäten. Die Allianz Nord-West-Ost wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass die versprochene faire Fluglärmverteilung durchgesetzt wird, die Pisten nicht verlängert und die betroffenen Städte und Gemeinden miteinbezogen werden. Noch ist der Staatsvertrag von deutscher Seite zu ratifizieren.

Weiterlesen...    Allianz Nord-Ost-West zählt auf Versprechen von Bundesrätin Leuthard.pdf

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